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Eine Zeitung lebt von den ankommenden Informationen und Beteiligungen. Deswegen das Nachfolgende gut lesen.
1)Kurzfakten
- Entsprang ehemaliger Schulzeitung
- seit 1993 erhältlich
- Kostenlos (gemeinnützig)
- komplett Jugend organisiert (14-27
Jahre)
- komplett freiwillig und an die Freizeit angepasst
- 100%
Unabhängig
- 100% auf demokratischer Basis
- 100% chronisch
unterbesetzt
- bis 32 Seiten
- Print-Auflage lag bis 2007 bei 15.000; 2008 bei 10.000 Exemplaren; 2009 wurde keine Zeitung herausgebracht
- Von 1993 bis 2008 herausgegeben vom
Förderverein Jugend, Umwelt und Bildung (JUB) e.V.
-
Seit 2008 stark überarbeitet
- Seit 2009 primär ein Onlinemedienportal und bei Finanzierung weiterhin eine Printzeitung
Unsere Themen:
- Umwelt & Verbraucher
-
Politik & Gesellschaft
- Tierrecht/Tierschutz
- Kunst &
Kultur
- Jugendbildung/Jugendarbeit
- Medien(machen)
Editorial/Grußwort
Einleitung
„"Juckreiz- Damit die Erde nicht abkratzt" ist der provokative und programmatische Name einer ausgezeichneten Berliner Jugendzeitung. Ich halte es für sehr bemerkenswert, dass sich hier ein Redaktionsteam von Schülern und Studenten bereits seit Jahren freiwillig engagieren, um Umweltinformationen und Aktionsanstöße an seine Altersgenossen weiterzugeben.
Für die junge Generation ist es mit sicherheit nicht leicht, sich im täglichen Ansturm von Katastrophenmeldungen, Umweltskandalen und düsternen Zukunftsprognosen ein realistisches Bild vom Zustand und der weiteren Entwicklung der Umwelt und Politik zu machen(...).
Eine Jugendzeitschrift, die das selbstgestreckte Ziel „nicht nur zu kritisieren, sondern auch Alternativen aufzuzeigen“ verfolgt, die die Sprache der Jugendlichen spricht und schreibt, die mit vorbildlichen Kenntnissen, Phantasie, Witz, Tatkraft und guten Ideen im Umweltschutz (und der Politik) vorangeht, mitzieht und Mut macht, ist von unschätzbarem Wert für junge Leute, die es „juckt“ für Umwelt, Natur, Politik und Gesellschaft aktiv zu werden.
Vieles muss „angekratzt“ werden, wenn wir nachhaltige Verbesserungen für die Erde erreichen wollen, wenn wir substantielle Umweltvorsorge umfassend verwirklichen wollen: Konsumgewohnheiten zum Beispiel, Denkweisen, Energie- und Ressourchenverschwendung, Raubbau an der Natur, festgefahrene gesellschaftliche und politische Verhaltensweisen, weltweite Ungleichheit der Lebenschancen, Unwissenheit und Resignation des Einzelnen.
Der Stoff, aus dem die junge Redaktion von „Juckreiz“ ihre Zeitung machen, wir ihnen - da bin ich mir sicher - nicht ausgehen. Wir wünschen ihnen für die weitere Arbeit viele Mitstreiter und einen langen Atem. „
Grußwort von Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes, zur Preisverleihung des „Umweltpreises für Journalismus“ an den Juckreiz